Kiba Colada Overnight Oats

Das Frühstück für die nächsten Tage ist uns sicher: Es gibt Kiba Colada Oats. Zum einen, weil sie so verdammt lecker sind, dass man sie tatsächlich jeden Tag essen kann. Zum anderen, weil dieses Rezept viel Tüftelei und mehr als einen Versuch benötigt hat, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Aber von vorn. Vor 1 Woche haben wir uns das erste Mal an Kiba Colada Oats versucht. Bis auf die Haferflocken haben wir alle Zutaten mit einem Stabmixer verquirlt, Haferflocken untergerührt, in ein Glas gefüllt und wie gewohnt in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen dann ein wenig verziert, für Instagram fotografiert und probiert. Der Geschmack war super – cremig, fruchtig, kirsch-bananig. Aber die Farbe… Leider waren die Oats bräunlich angelaufen. Das wollten wir euch so nicht als Rezept auf dem Blog präsentieren … Das Auge isst ja nun mal auch mit.

Also ab in die Küche und rumprobiert. Zuerst hatte ich die Banane in Verdacht, bräunlich zu werden. Also hab ich sie nicht mitgemixt, sondern in Scheiben geschnitten an den Glasrand geklebt. Ergebnis: Braune Oats. Okay, dann probieren wir Omis Hausfrauentrick und geben ein wenig Zitrone zu der Kirsch-Kokosmilch, die die Oxidation und damit die Braunfärbung der Früchte verhindern soll. Ergebnis: Braune Oats.

So kommen wir also nicht weiter, meine lieben Früchtchen. Eine neue Strategie ist gefragt. Versuchen wir es also mal getrennt. Die Haferflocken in Kokosnussmilch eingelegt, das ist eine sichere Bank. Dann die Früchte miteinander vermixt… sah zunächst auch noch gut aus. Eine Schicht Oats, eine Schicht Frucht, eine Schicht Oats, Fruchtmix als Abschluss und ab in den Kühlschrank. Nach 2 Stunden dann die Ernüchterung. Schon wieder braun, allerdings nur an der Oberfläche, die mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Wir nähern uns also langsam. Ein nächster Versuch muss her! Gleiches Prozedere wie beim letzten Mal, aber diesmal ohne abschließende Fruchtschicht. Und endlich, nicht nur der Geschmack, auch die Farbe stimmt.

Overnight_Oats_Kiba_Colada

Das brauchst Du für 1 Portion

  • 5 EL kernige Haferflocken (50 g)
  • 30 ml Kokosnussmilch
  • 70 ml Wasser
  • ½ Banane (ca. 40 g ohne die Schale)
  • 6 frische Kirschen (ca. 50 g)
  • 1 EL Wasser
  • 7 g Kokoschips

Rezept: So geht dein gesundes Frühstück

  1. Zuerst vermischt ihr Kokosnussmilch, Wasser und die Haferflocken in einer kleinen Schale. Stellt diese zur Seite und lasst die Mischung ein wenig ziehen.
  2. Nehmt einen Stabmixer zur Hand und mixt die entsteinten Kirschen, die Banane zusammen mit 1 EL Wasser zu einer cremigen Masse.
  3. Füllt die erste Hälfte Kokos-Oats in ein verschließbares Glas, gebt darauf die Kiba-Mischung und schichtet die zweite Hälfte der Kokos-Oats darüber.
  4. Ein paar Kokoschips als Topping, schon ist das Kiba Colada Frühstück fertig.

Overnight_Oats_Kiba_Colada_Evolution

Das ist drin/Portion

  • Kalorien: 353 kcal
  • Protein: 9 g
  • Fett: 14 g
  • Kohlenhydrate: 45 g

4 Gedanken zu “Kiba Colada Overnight Oats

  1. Das klingt lecker!
    Eine Frage habe ich noch 🙂
    Ist mit Kokosmilch diese dickflüssige Masse aus der Dose gemeint oder Kokosdrink?
    Grüße

    1. Hallo Verena,

      mit Kokosdrink schmecken die Kiba Colada Oats bestimmt auch spitze. Da wir aber Fans von der cremigen Kokosmilch aus der Dose/Tetrapack sind, die man auch zum Kochen verwendet, nehmen wir diese.

      Liebe Grüße!

      1. Danke für die Antwort, Jutta!
        Wenn ich beim Kochen nochmal Kokosmilch übrig habe, werde ich es damit versuchen 🙂
        Habe die Oats gestern mit Kokosdrink aufgesetzt, das war auch lecker!

  2. Hallo an stille Mitleser, Ausprobierer und Co – ist unter euch zufällig eine/ein süße/süßer Typ 1-Diabler dabei ?
    Nehmt ihr die Kohlenhydratangaben für eure BE/KH-berechnung? oder schätzt ihr selbst ab?
    Haferflocken, bringen ja den Blutzuckerspiegel recht gut in Lot- bei mir zumindest – ich z.Bsp. darf mir nicht zuviel spritzen, sons haut´s mich in den Unterzucker.
    Die Rezepte hier sind ja suuuuuuuper-lecker – bin noch ONO-Neuling und am Ausprobieren 😉

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