Overnight Oats: So gelingt’s immer

So einfach geht’s – Das Grundrezept

Overnight Oats zuzubereiten, kann wirklich jeder. Wie es perfekt gelingt und was Du beachten solltest, haben wir hier kurz und knapp zusammengefasst:

  1. Am Abend vorher Haferflocken in ein Glas oder eine Schale geben und mit der Flüssigkeit aufgießen. Umrühren ist nicht nötig.
  2. Weitere Zutaten wie Obst, Quark, Joghurt, Samen oder Nüsse entweder untermischen oder über den Haferflocken-Flüssigkeitsmix schichten.
  3. Gefäß verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen
  4. Am Morgen Sofort genießen oder nach Wunsch mit weiterer Flüssigkeit, anderen Zutaten oder eventuell auch Süßungsmitteln ergänzen.

Das perfekte Gefäß

Am besten eignen sich Schraubdeckelgläser mit mindestens 200 ml Fassungsvermögen wie Marmeladen- oder Honiggläser. Total praktisch sind auch klassische Einmachgläser. Hast du gerade kein verschließbares Glas zur Hand, tut’s auch eine normale Müslischale, die dann einfach mit Frischhaltefolie abgedeckt wird.

Die richtige Mischung

… gibt es nicht. Das Mischverhältnis von Haferflocken zu Flüssigkeit ist ganz davon abhängig, welche Konsistenz dir bei deinen Oats die liebste ist. Und das findest du so heraus: Starte zunächst mit 1 Teil Haferflocken und 1 Teil Flüssigkeit. Willst du es cremiger und flüssiger, dann erhöhe einfach die zugegebene Flüssigkeitsmenge, entweder direkt bei der Zubereitung oder vor dem Verzehr.

Die Standard-Portion

40 g Haferflocken
40 ml Flüssigkeit
plus Extras

Kernig oder Zart?

Für Overnight Oats eignen sich sowohl kernige, als auch zarte Haferflocken. Beide Sorten sind Vollkornflocken, enthalten also alle Bestandteile des Haferkerns. Für ihre Herstellung wird die äußere, nicht essbare Hülle des Haferkorns entfernt. Der verbleibende Haferkern wird zunächst „gedarrt“ (getrocknet), gedämpft und kann danach unterschiedlich verarbeitet werden: Für die besonders bissfesten kernigen Haferflocken (Grossblattflocken) wird der ganze Haferkern ausgewalzt. Für die zarten Haferflocken (Kleinblattflocken) werden die Kerne zunächst in die so genannte Grütze geschnitten, die dann zu dünnen Flocken gewalzt wird. Mit zarten Haferflocken werden die Overnight oats cremiger.

Welche Flüssigkeit?

Ob Wasser, Milch, Mandel- oder Haselnussmilch, Soja-, Reis oder Hafermilch, oder Obst- und Gemüsesäfte, nimm was dir schmeckt.

Warm oder kalt?

Overnight Oats können natürlich auch warm gegessen werden. Einfach kurz am Morgen in der Mikrowelle erwärmen.

Weitere Zutaten

Obst und Gemüse Grundsätzlich gilt hier: Alles, was gefällt! Früchte können frisch, getrocknet oder tiefgefroren zum Einsatz kommen. Selbst Gemüse darf seinen Weg in die Oats finden. Versuche doch mal Möhre, Zucchini oder Spinat.

Süßungsmittel Wir lieben unsere Oats zuckerfrei, die natürliche Süße aus den Früchten reicht uns. Wer es lieber ein bisschen süßer mag, kann zum Beispiel zu Zucker, Vanillezucker, Honig, Agavendicksaft oder Stevia greifen. Oder aber getrocknete Früchte wie Datteln als Süssmacher nutzen; letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und inwieweit jede Kalorie zählt.

Nüsse Hasel-, Walnuss-, Kürbiskerne und Co. sollten die Abschlussschicht bilden, damit der Crunch erhalten bleibt. Deswegen am besten erst am Morgen drüberstreuen.

Samen Auch Chiasamen, Leinsamen, Sesam oder Mohn sind beliebte Zutaten. Bei Chiasamen aber mit etwas mehr Flüssigkeit arbeiten, da die sich – im wahrsten Sinne des Wortes –wirklich jede Menge davon reinziehen.

Extra-Protein Eine Portion extra Protein, zum Beispiel durch Quark, Hüttenkäse, Proteinpulver oder Joghurt machen die Overnight Oats zu „PROATS“, den „Protein-Oats“.

Kombiniere einfach, was Dir gefällt. In unserer Rezeptsammlung findest Du aber auch jede Menge Ideen und Inspiration. Viel Spaß und vor allem Guten Appetit. (Autor: Jens Fischer)