Vanille-Protein Porridge mit Apfel und Kiwi

Was gibt es Schöneres als den Tag mit einem warmen Frühstück zu beginnen? Gerade, wenn man noch einiges vor hat – zum Beispiel ein ordentliches Krafttraining am Abend. Da gilt es natürlich ganz besonders, eine vernünftige Proteinbasis zu legen.

Und wer glaubt, Porridge schmeckt langweilig, glaubt auch, Gartenzwerge seien öde. Sind sie aber nicht immer, wie das wunderschöne Pumper-Exemplar unten zeigt. Und auch unser Protein-Porridge schmeckt ganz und gar nicht fad, sondern ein bisschen wie süßer Vanille-Grießbrei. Also gibt es eben doch noch etwas Schöneres als den Tag mit einem warmen Frühstück zu beginnen – ihn mit einem warmen Dessert zu beginnen…

Das brauchst Du für 1 Portion

  • 4 EL zarte Haferflocken (40 g)
  • 250 ml Milch
  • 20 g Proteinpulver Vanille
  • 1 Kiwi
  • 1 Apfel
Protein Power-Porridge mit Apfel und Kiwi

Protein Power-Porridge mit Apfel und Kiwi

So geht’s

  1. Die zarten Haferflocken und das Proteinpulver in einer mikrowellengeeigneten Schüssel vermischen. 200 ml Milch dazu geben und bei höchster Stufe 2 min in der Mikrowelle aufkochen lassen.
  2. Den Porridge gründlich umrühren und für weitere Minute auf voller Stufe erhitzen.
  3. Anschließend die restlichen 50 ml Milch unterrühren und den Porridge mit den in Scheiben oder Stücken geschnittenem Apfel und Kiwi belegen.

Muskelprotz1

Das ist drin/Portion

  • Kalorien: 571 kcal
  • Protein: 33 g
  • Fett: 15 g
  • Kohlenhydrate: 71 g

2 Gedanken zu “Vanille-Protein Porridge mit Apfel und Kiwi

  1. hier wäre es aber wichtig zu erwähnen, dass man zum kochen/backen geeignetes proteinpulver nehmen muss. die normalen darf man nicht erhitzen bzw geht das eiweiß bei denen kaputt.

  2. Liebe Anna,
    vielen Dank für deinen Hinweis. Nur ist im Prinzip jedes Proteinpulver und auch jede Proteinpulverart (Whey, Casein, Mehrkomponenteneiweissmischungen usw.) zum Kochen und Backen geeignet. Eiweße gehen aber auf keinen Fall „kaputt“, sie denaturieren. Dies bedeutet aber nicht, dass die Proteine irhen Nutzen für deine Ernährung verlieren.

    Gut geeignet ist etwa Casein Es hat als Phosphoprotein mit einem relativ hohen Anteil an Prolin sowie dem Fehlen von Cystein und Cystin (und damit fehlenden inter- und intramolekularen Disulfidbrücken) keine Tertiärstruktur und ist dadurch sehr hitzestabil. Die in kolloidal-disperser Form vorliegenden Caseinmizellen können beim Kochen in Flüssigkeit ein puddingartiges Gel bilden, was ja die Basis für die gern gegessenen Caseinpuddings ist. Sofern gewünscht, ist die Puddingstruktur natürlich toll und auch die einzelnen Aminosäuren des Caseins werden langsam aus dem Pudding freigesetzt und über den Darm aufgenommen.
    Des Weiteren hast du natürlich vollkommen Recht damit, dass Kochen die globuläre Struktur von Molkeproteinen zerstört. Im Magen und Darm aber werden beide Proteine über Proteasen zerlegt und dabei die Quartär-, Tertiär- und Sekundärstruktur zerlegt. Die Peptidasen erledigen dann den Rest und zerkleinern die Aminosäureketten in immer kleinere Bruchstücke, die letztendlich über Di- und Tripeptidtransporter bzw. über Aminosäuretransporter aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden.

    Ernährungsphysiologisch sehe ich bei den verschiedenen Proteinquellen keinen großen Unterschied, zumal das Proteinpulver im morgendlichen Porridge ja nicht unsere einzige Proteinquelle ist. Und so gibt es bei uns das Proteinpulver in den Porridge, das der Vorratsschrank gerade anbietet. Egal ob pflanzlich, Whey, Casein oder Mehrkomponenten-Eiweiß.

    Lieben Gruß, Jutta

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